Das Quartier

Weststrasse - Strasse mit Geschichte

Das Quartier Wiedikon zu Fuss 

 Uto, im Volksmund Üetliberg, heisst der Hausberg Zürichs. Zu seinen Füssen liegt das ehemalige Bauerndorf Wiedikon, das 1893 eingemeindet und darauf als Kreis 3 zügig urbanisiert wurde. Viele Strassenzüge im Quartier stammen aus dieser Zeit. Es macht Spass rund den Idaplatz umherzustreifen, um kleine Läden. Bars und Kaffees zu entdecken. Die Gegend wird augenzwinkernd auch gerne mal Kleinberlin genannt.  

Überhaupt lässt sich das Quartier hervorragend zu Fuss erkunden.

Zum Beispiel vom alten Dorfkern bei der Schmiede, über den Bühl, mit schöner Aussicht über das Quartier, in die Binz, dem neuen Hot-Spot der Kreativwirtschaft. Von hier geht’s mit der S-Bahn (S10) direkt zum Gipfel des Üetlibergs.

Oder zu Fuss weiter in das Albisgüetli, wo im Herbst mit dem Knabenschiessen die grösste Chilbi (Jahrmarkt) der Schweiz stattfindet. Mit guten Schuhen lässt sich von hier aus, über den steilen, aber besonders im Winter romantischen Laternenweg die 900 Meter hohe Plattform auf dem Uto Kulm in gut 30 Minuten erklimmen.  

Auch zu empfehlen ist ein Spaziergang durch die weitläufige, klassizistische Anlage des Friedhofs Sihlfeld, vorbei an den Gräbern berühmter Persönlichkeiten. Das Grab des wohl Berühmtesten, des Gründers des Roten Kreuzes (IKRK) Henry Dunant, kann leider nicht besucht werden. Er wurde auf eigenen Wunsch an unbekannter Stelle bestattet.  

Zu Fuss unterwegs sind am Sabbat auch die zahlreichen orthodoxen Juden die wegen der nahen Synagoge im Quartier wohnen. Dank Ihnen kann um die Ecke koscher eingekauft und gespeist werden.  

Die verrucht-verrückte Langstrasse liegt zwar in den Kreisen 4 und 5, sie beginnt aber in nur 5 Minuten Gehdistanz an der Badenerstrasse und endet nach knapp 2 Kilometern beim Oberen Letten an der Limmat, dem Hipster-Badestrand der Stadt.

 

Weitere Wandertipps sind beim Barpersonal erhältlich.